Elektronischer Guide für Smartphones

Vom 30. Juni bis 27.10. ist in der Albrecht-Mugler-Stiftung eine neue Ausstellung mit Werken von Christian Lang zu sehen. Um den Besuchern einen besonderen Mehrwert zu bieten, wurde im Bereich Local Networks eine spezielle Anwendung entwickelt. Über ihre Smartphones soll es den Besuchern ermöglicht werden, einen elektronischen Informations-Guide zu nutzen. Besonders wichtig war, dass keine besonderen Hilfsmittel verwendet werden sollen, sondern nur Mittel benutzt werden, die den Besuchern ohne weiteres zur Verfügung stehen. Zudem soll die Anwendung Flexibilität schaffen und einfach zu bedienen sein.

Im ersten Schritt hat Abubaker Duhair eine spezielle Daten-Software entwickelt, die über den Browser eines jeden Smartphones aufgerufen werden kann.

WLAN_Abu

Um auf die Inhalte der Software zugreifen zu können und die Besucher zu lokalisieren, wurde im Stiftungsgebäude außerdem ein WLAN-Netz errichtet. Dafür hat Igor Tunakin im zweiten Schritt insgesamt fünf Access-Points eingerichtet. Zusätzlich dazu hat er eine aufwendige Kalibrierungen durchgeführt, um so die Standortgenauigkeit der Nutzer zu erhöhen. Außerdem wurde das Gebäude in Zonen unterteilt. Dem Gast wird auf der Karte ein roter Punkt angezeigt, durch den er selbst seinen Standort genau mitteilen kann. Wenn der Besucher nun vor einem Kunstwerk steht, kann er sich Informationen zu dem jeweiligen Kunstwerk anzeigen lassen.

WLAN_Punkt

Ein großer Vorteil des elektronischen Guides ist, dass sich jeder Besucher flexibel durch die Ausstellung bewegen kann und der Rundgang nicht fest vorgegeben ist. Durch die Software kann man sich Daten zum Entstehungsjahr des Kunstwerks sowie allgemeine Informationen zum Bildinhalt anzeigen lassen.

WLAN_Bild_Info

Personenbezogene Daten werden bei der Nutzung der Software übrigens nicht erfasst, lediglich die gerätespezifische MAC-Adresse wird gespeichert. Dadurch kann im Nachhinein unter anderem ausgewertet werden, wie lange sich die Besucher auf der Vernissage aufgehalten haben, welches Kunstwerk am längsten betrachtet wurde oder ob die Besucher die Ausstellung eventuell ein weiteres Mal besuchen.

Für einen Hersteller von Museumssoftware wird unsere Anwendung zukünftig als Pilotprojekt dienen. Dafür sollen die bisherigen Bildinformationen um Audio- und Videomaterial erweitert werden. Ihr wollt die Anwendung gern testen? Schaut doch in der Albrecht-Mugler-Stiftung vorbei und nutzt den Guide selbst.

Justine Hengst | Marketing

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